Aschermittwoch am GM: Nachdenken, Mitmachen und Gemeinschaft

Statt Unterricht mit Mathe oder Vokabeln begann der Aschermittwoch für viele Schüler des Gymnasiums Mellendorf einmal ganz anders: In der katholischen Kirche Mellendorf wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Gestaltet und vorbereitet wurde er von der Religionslerngruppe des 8. Jahrgangs– insgesamt 28 Jugendliche, die im Unterricht geplant, diskutiert und vorbereitet hatten, was schließlich vorne auf der Kanzel zu sehen war. Unterstützt wurden sie dabei von Religionslehrer Christoph Badde und Gemeindereferent Thomas Schenk. Im Mittelpunkt stand die Misereor-Fastenaktion 2026 mit dem Motto „Hier fängt die Zukunft an“. Der Blick ging dabei nach Kamerun – und schnell wurde klar: Fastenzeit bedeutet nicht nur „weniger Süßigkeiten“, sondern auch mehr Nachdenken über Gerechtigkeit, Verantwortung und das eigene Handeln. Religionslehrer Badde zeigte sich zufrieden: „Die Schüler haben den Gottesdienst mit viel Engagement gestaltet. Man hat gemerkt, dass sie sich Gedanken gemacht haben – und genau darum geht es am Aschermittwoch.“ Am Ende blieb der Eindruck eines Gottesdienstes, der ernst war, aber nicht schwer, ruhig, aber nicht langweilig – und der zeigte, dass Schule manchmal auch ein guter Ort sein kann, um kurz innezuhalten und gemeinsam nach vorne zu schauen.

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