PRIDE im Staatstheater Hannover

Anfang Februar (2026) haben wir gemeinsam eine Exkursion ins Staatstheater Hannover unternommen und dort das Stück PRIDE besucht. Ziel war es, gemeinsam etwas zu unternehmen und neue Perspektiven auf queere Lebensrealitäten und Erfahrungen zu gewinnen. Mit Musik, Tanz und sehr persönlichen Geschichten über Liebe, Verzweiflung, Einsamkeit und Mut lud das Stück dazu ein, mitzudenken und mitzufühlen. Besonders eindrücklich war dabei der Blick auf queere Lebensrealitäten sowie auf die Hoffnungen und Ängste, die mit einem Outing verbunden sein können. Die Inszenierung nahm uns mit auf eine bewegende Reise durch Geschichte und Gegenwart und zeigte, wie vielfältig der Kampf für Gleichheit und Freiheit ist. Das diverse Ensemble aus unterschiedlichen Generationen und Perspektiven machte die Themen auf eine sehr unmittelbare Weise erfahrbar. Die Schüler*innen waren von der Aufführung begeistert und zugleich sehr bewegt.

„Ich fand das Theaterstück unfassbar eindrucksvoll, weil die Emotionen so roh und natürlich dargestellt wurden, die Dynamik zwischen den Schauspieler*innen hat so eine wunderschöne queere Community gezeigt.“ (Annika, Jahrgang 13)

Am darauffolgenden Tag kehrten wir für einen Nachbereitungsworkshop ins Theater zurück. Dort gab es Raum für Austausch und Diskussion, offene Fragen konnten geklärt und auch Kritik geäußert werden. Besonders wertvoll war, dass die Schüler*innen ihre eigenen Gedanken einbringen und die gesehenen Inhalte reflektieren konnten. Zum Abschluss improvisierten sie angelehnt an das Stück autofiktionale Szenen zu Themen, die sie gerne zusätzlich in PRIDE gesehen hätten. Dabei entstanden sehr persönliche und kreative Beiträge. Die Exkursion und der Workshop haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche gemeinsamen Erfahrungen sind. Sie schaffen Begegnungen, eröffnen neue Blickwinkel und stärken das Miteinander!

 

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