ERASMUS-DAYS am GM

Europa ohne Koffer – Fünftklässler auf Entdeckungsreise

Einmal quer durch Europa reisen, ohne das Gymnasium Mellendorf zu verlassen? Für die Schüler des fünften Jahrgangs war das beim Erasmus-Day kein Problem! Statt Reisepass und Koffer brauchten sie lediglich Schere, Klebestift, Buntstifte und eine ordentliche Portion Teamgeist. In kleinen Gruppen machten sich die jungen Europaforscher daran, verschiedene Mitgliedstaaten der Europäischen Union genauer unter die Lupe zu nehmen. Wo liegt das Land? Was macht es besonders? Und welche spannenden Informationen sollten die Mitschüler unbedingt erfahren? Mit iPads wurde recherchiert, anschließend fleißig geschrieben, gemalt und geklebt. Dabei zeigte sich schnell: Europa ist nicht nur vielfältig, sondern manchmal auch eine echte Herausforderung für die Zusammenarbeit. Schließlich mussten sich alle Gruppenmitglieder einigen, wer recherchiert, wer schreibt und wer das Plakat gestaltet. Diplomatisches Geschick war also schon im Klassenzimmer gefragt – ganz wie in der großen europäischen Politik! Besonders wichtig war die Chancengleichheit: Alle Teams arbeiteten mit denselben Materialien. Glitzersticker und aufwendige Bastelkunst mussten draußen bleiben. Schließlich sollte nicht das größte Bastelbudget, sondern die beste gemeinsame Idee überzeugen.

Die Ergebnisse konnten sich aber sehen lassen. Aus den Klassenzimmern entstand eine bunte Europaausstellung, die die Fünftklässler nach den Herbstferien erkunden konnten. Mit selbst entwickelten Quizfragen wurde dabei auch das Europawissen der Mitschüler auf die Probe gestellt.

Den krönenden Abschluss bildete die Siegerehrung am 27. Oktober auf dem Schulhof, bei der das gelungenste Plakat – Rumänien – ausgezeichnet wurde. „Europa lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und gemeinsam Lösungen finden. Genau das haben unsere Schüler an diesem Tag erlebt“, betonte Schulleiter Katrin Meinen. Und so zeigte der Erasmus-Day einmal mehr: Europa beginnt nicht erst hinter der Landesgrenze – manchmal reicht schon ein Blick ins Nachbarklassenzimmer!

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