Zwischen Regenbogen, Aufbruch und ganz viel Vorfreude

Mit einem festlichen Abiturgottesdienst verabschiedeten sich die Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Mellendorf von ihrer Schulzeit. Das Motto „Aufbruch und Neuanfang“ passte dabei perfekt: Schließlich beginnt nach dem Abitur für viele das nächste große Abenteuer – ganz ohne Stundenplan, aber dafür mit jeder Menge Möglichkeiten.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Frage, wann ein Neuanfang eigentlich beginnt. Ist es mit dem letzten Schultag? Mit dem ersten Vorlesungstag? Oder vielleicht schon in dem Moment, in dem man sich traut, den ersten Schritt ins Unbekannte zu machen? Genau darüber machten sich die Abiturientinnen und Abiturienten gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und Freunden Gedanken.

Die Geschichte von Noah zeigte, dass Neuanfänge schon immer zum Leben gehörten. Nach der Sintflut musste auch er erst einmal herausfinden, wie es weitergeht – Google Maps gab es damals schließlich noch nicht. Dafür erhielt er etwas, das bis heute Hoffnung schenkt: den Regenbogen als Zeichen dafür, dass Gott Menschen auf ihren Wegen begleitet.

In der Auslegung wurde deutlich: Niemand muss seine Zukunft bis ins letzte Detail kennen. Das Leben verläuft selten schnurgerade, Pläne ändern sich und manchmal entstehen gerade aus Umwegen die besten Geschichten. Der Regenbogen erinnert daran, dass nach jedem Regenschauer auch wieder die Sonne scheint – und dass man auf seinem Weg nicht allein unterwegs ist.

Besonders persönlich wurde der Gottesdienst in den Fürbitten, die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam gestalteten. Sie wünschten den Abiturientinnen und Abiturienten Mut für Entscheidungen, Zuversicht in schwierigen Momenten und Menschen, die sie auf ihrem weiteren Weg begleiten.

von links: Leni Hahn, Gabriel Luczyk, Christoph Badde, Thomas Schenk, Thorsten Buck

Auch über den eigenen Tellerrand wurde hinausgeblickt: Die Kollekte kam dem Uganda-Projekt Kuyamba zugute, das Kindern bessere Bildungschancen ermöglicht – ein schönes Zeichen dafür, dass Hoffnung und Zukunft nicht an der eigenen Schultür enden.

Am Ende blieb die Erkenntnis: Das Abitur markiert zwar das Ende der Schulzeit – aber eben auch den Start in ein neues Kapitel. Oder, um es etwas augenzwinkernd zu sagen: Der Stundenplan ist Geschichte, die Hausaufgaben hoffentlich auch – und jetzt wartet das echte Leben. Viel Erfolg dabei!

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