Das Gymnasium Mellendorf verabschiedet 100 Abiturientinnen und Abiturienten

100 frischgebackene Abiturienten verabschiedete das Gymnasium Mellendorf am vergangenen Donnerstag bei einer festlichen Entlassungsfeier im Forum des Schulzentrums. Zwei der jungen Absolventen haben einen Notendurchschnitt von 1,0 und insgesamt 35 Schüler eine Eins vor dem Komma. „Das ist ein fantastisches Ergebnis,“ fasste Schulleiterin Katrin Meinen die diesjährigen Abiturprüfungen zusammen. Geehrt wurden die Absolventen allerdings nicht nur für ihre hervorragenden Noten. Auch ihr soziales und künstlerisches Engagement wurde honoriert. Viele der angehenden Studenten hatten sich in den vergangenen Jahren ehrenamtlich zum Beispiel für die Ausgabe der Langenhagener Tafel, die in der Schule eine Zweistelle betreibt, engagiert. Andere hatten Jahrgangskonzerte oder Demonstrationen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit organisiert. Wieder andere bereicherten das Schulleben mit ihren Einsätzen in Chor, Orchester, in den Sportmannschaften der Schule oder im Schulsanitätsdienst. So gingen am Freitagvormittag viele Blumen, Geschenke, Preise, Danksagungen und vor allem viel Applaus über die Bühne.

 

Schulleiterin Katrin Meinen

 

Fast 600 Gäste verfolgten die feierliche Übergabe der Allgemeinen Hochschulreife, die von einem anspruchsvollen Programm umrahmt und von den Abiturienten Finn Paulsen und Lenya Mühe  souverän moderiert wurde. So spielte das Orchester der Schule Slavonic Dance No.7 von Antonin Dvorak und  der Jugendchor der Gemeinde Wedemark sang unter anderem Time after Time. Die etwa 130 Kinder des Unterstufenchors sangen für die „Großen“, wie sie die Abiturienten in einer kurzen Ansprache ehrfürchtig bezeichneten, den Song „We are the People“ von Empire of the Sun.

Auch die Reden der Schulleiterin, des Bürgermeisters, der Eltern, der Lehrer, der Abiturienten und des Fördervereins sorgten für zum Teil nachdenkliche, zum Teil lustige und phasenweise auch sehr berührende Stimmung unter den Anwesenden, sodass viele Taschentücher zum Einsatz kamen und der Applaus nach fast drei Stunden Programm nicht aufhören wollte.