Aus der 6E sind von Darren, Max sowie Lina jeweils eine Einsendung eingegangen, von Keira gibt es ein Foto und einen kleinen Text dazu: “Das Mädchen im Glas bin ich. Ich stehe da und schaue durch das Glas in die Welt. Die Blumen stehen für die Natur. Die Kopfhörer dafür, dass ich Musik über alles liebe. Das Buch, das ich gerne lese. Das Bild insgesamt: das ich gerne Bilder mache.”

Ein paar von unseren Lehrkräften plädieren eindrücklich dafür: Bitte bleibt zu Hause!!! Eine tolle Aktion.

 

Daren Hoffmann, mein Alltag mit Corona:

Ich stehe meistens sehr spät auf, um ca. 10 Uhr. Zuerst spiele ich am Handy oder gucke TikTok. Wenn ich um ca. 11 Uhr aufstehe, ziehe ich mich um und gehe in die Küche frühstücken. Nach dem Frühstück mache ich die Aufgaben, die wir aufbekommen haben. Ich sitze an den Aufgaben ca. 3-4 Stunden mit ein paar Pausen dazwischen. Ich darf mich nicht verabreden oder mich mit Freunden treffen. Das ist sehr blöd, aber auch besser so, weil meine Oma und Opa uns oft besuchen. Im Moment kommen sie sehr selten.  Nach den Aufgaben schreibe ich mit meinen Freunden oder spiele an der Playstation. Ich habe momentan kein gutes Spiel, das ich auf der Playstation spielen kann – außer Fifa. Fifa kann ich aber nicht online spielen, weil ich kein PS plus habe. Danach lerne ich noch Vokabeln. Manchmal gehe ich in den Garten und spiele mit meiner Drohne, schaue nach meinen Schildkröten, die langsam aus der Winterstarre erwachen oder ich mache Kartentricks. Heute war ich mit dem Roller einkaufen, weil ich mir morgen Brownies backen möchte. Auf dem Hin- und Rückweg habe ich so gut wie gar keine Menschen gesehen. Beim Einkaufen habe ich darauf geachtet, niemandem zu nahe zu kommen.  Abends gegen 21-23 Uhr gucke ich mit meiner Mutter noch eine Serie auf Amazon Prime. Es ist cool, dass wir nicht in die Schule gehen müssen, aber es ist auch sehr langweilig. Meine Mutter arbeitet von zu Hause im Homeoffice. Mein Bruder ist auch zu Hause. Es ist schön, dass wir zusammen essen können. Nachmittags reparieren wir einige Dinge im Haus. An manchen Tagen ist mir so langweilig, dass ich freiwillig mein Zimmer aufräume und es sind erst 3 Tage vergangen. Was soll ich denn in den anderen Tagen machen? (Resse, 19.03.2020)

 

Max Bludau,mein Alltag mit Corona:

Ich stehe morgens fast um die gleiche Uhrzeit auf, weil ich meine Katze trotzdem noch versorgen muss. Ich finde es immer richtig süß, wenn sie mich weckt. Ich kann mehr Zeit mit meiner Familie und meiner Katze verbringen. Ich finde es schade, dass man seine Freunde nicht treffen kann. Nur zu Hause bleiben, aber ich lerne gerade Bogenschießen. Nachmittags mache ich dann die Sachen für die Schule. Die Schule vermisse ich auch, weil man einfach irgendwann nichts mehr zu tun hat. Wir waschen am Tag sehr viel die Hände und achten mehr auf Hygiene. Vor dem Essen immer die Hände waschen. Desinfektionsmittel extra gegen Viren haben wir auch, falls die Handwerker kommen, um unseren Dachboden weiter auszubauen. Es ist schön zu Hause, aber man bekommt irgendwann einen Lagerkoller. Wir gehen immer mit unserer Katze raus, schaukeln im Garten und reden dabei. Wenn wir nichts von den Lehrern bekommen würden, wäre es schon lange langweilig. Mein Vater arbeitet jeden zweiten Tag zu Hause. Wenn er dann an einem Tag nach Hause kommt, sagen wir ihm gleich, dass er die Hände waschen soll. Zu Hause ist es viel ruhiger, beim Mittagessen müssen wir nicht immer erzählen, wie die Schule war. Viele Feiern und Veranstaltungen werden abgesagt. Meine Mutter ist immer zu Hause, das ist irgendwie komisch. Abends kann ich ein bisschen länger wach bleiben. Mein Vater und ich gucken dann immer ein Film z.B. Zoolander oder A Night at the Roxbury. Die Filme sind richtig lustig.

 

Max hat außerdem auch ein kleines Gebet geschrieben, in dem er, um Licht, Hilfe und Schutz vor dem Virus bittet.