Achtung Auto! soll die Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und ihnen in Form eigener praktischer Erfahrung – in Ergänzung zum theoretischen Unterricht – physikalische Gesetzmäßigkeiten spielerisch nahebringen.

Lernziele:

  • Erkennen, dass jeder Verkehrsteilnehmer einen “Anhalteweg” zum Stehenbleiben braucht.
  • Erfahren und einsehen, dass auch Fahrzeuge nicht sofort stehenbleiben können, sondern einen “Anhalteweg” haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.
  • Erkennen, dass das Angurten und die Sitzerhöhung im Auto für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unabdingbar notwendig ist.

Der ADAC kommt regelmäßig zu uns in die Schule und bringt unseren Schülern der 5. Klassen diese Erkenntnisse nahe. Wenn Sie weiterführende Informationen wünschen, besuchen Sie die Homepage des Projekts.

 

ADAC-Tag für die 5. Klassen des Gymnasiums (2018)

Am 15.6. und 18.6.18 führt ein sehr engagierter Verkehrserzieher des ADAC unsere fünf fünften Klassen durch das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC. Er lässt sie Reaktionsschnelligkeit und subjektive Wahrnehmung selbstständig erfahren, indem er die Fünftklässler auf Kommando während eines kleinen Streckenlaufes im vollen Lauf anhalten lässt. Das Ergebnis ist für die Schüler und Schülerinnen immer wieder ernüchternd: In den seltensten Fällen gelingt es ihnen, auf der Stelle und sofort stehen zu bleiben. Dieses Beispiel veranschaulicht den Schülern, dass die menschlichen Reaktionsschnelligkeit „Zeit“ braucht und damit die Gefahr birgt, nicht rechtzeitig reagieren zu können (Reaktionsweg). Im Anschluss daran leiten sie die Gefahren für den Straßenverkehr ab.

Ferner zeigt er ihnen durch anschauliche Bremsaktionen mit dem ADAC-Auto, wie lang ein Auto bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten braucht, um wirklich zum Stehen zu kommen (Bremsweg), sodass am Ende sich für die Schüler und Schülerinnen die folgende Gleichung logisch erschloss:

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

 Zum Abschluss des Projekts durften die Fünftklässler auf den Rücksitzbänken des ADAC-Autos eine Vollbremsung am eigenen angeschnallten Leib erfahren: Auch hier war das Erstaunen sehr groß…

Wir danken dem ADAC für das sehr anschauliche Verkehrserziehungsprogramm.

STR