Erfolgreiche Akkreditierung eröffnet für Lehrer*innen und Schüler*innen neue Möglichkeiten.

Nachdem bereits einige Lehrkräfte Erfahrungen mit „Erasmus+“-Projekten gemacht haben, hat das Gymnasium Mellendorf  im Oktober 2021 erneut einen Antrag auf „Erasmus+“-Akkreditierung gestellt.

Als ausgezeichnete Schule ist das Mellendorfer Gymnasium nun Partner im „Erasmus+“-Programm und hat sich dazu verpflichtet, die Ziele des Programms einzuhalten und zu verbreiten. Dafür stehen Schüler*innen und Lehrkräften der Schule umfangreiche Fördergelder zur Verfügung.

Im Rahmen des Projektes sollen sich Schulen verstärkt mit Fragen der Inklusion und Diversität, der ökologischen Nachhaltigkeit und Verantwortung, der digitalen Bildung und der aktiven Beteiligung am Netzwerk der Erasmuseinrichtungen auseinandersetzen.

„In einem ersten Schritt richtet sich unser Augenmerk auf die Schüler*innen, die von den zusätzlichen Fördergeldern profitieren sollen,” stellt Schulleiterin Katrin Meinen fest. So soll im kommenden Schuljahr sechs Elftklässler*innen eine so genannte Einzelmobilität ermöglicht werden. Die Schüler*innen können auf diese Art und Weise ihr Betriebspraktikum im europäischen Ausland machen oder eine gewisse Zeit eine Schule in den EU-Mitgliedsländern besuchen. “Unsere Schülerschaft wird zunehmend internationaler, in den letzten Jahren haben wir verstärkt Anfragen nach internationalen Praktika erhalten, die wir leider nicht durchführen konnten”, stellt Anja Dyk als Koordinatorin für Berufsorientierung fest. Dies ist mit der Auszeichnung als „Erasmus+“-Schule nun zukünftig möglich.

Zusätzlich sollen bestehende Austauschprogramme des Gymnasiums mit Partnerschulen in Spanien und Frankreich wieder aufgenommen werden. „Als Französischlehrkraft weiß ich, wie wichtig ein Austausch ist, um die Sprachen zu lernen und die Kultur des Partnerlandes zu erleben”, stellt Katja Hauptmeier als Mitglied der Arbeitsgruppe „Erasmus+“ der Schule fest.

Zudem ist für die kommenden Monate ein transnationales Projekt mit Frankreich und Griechenland in Planung, welches sich mit der Ökologie auf dem Schulhof beschäftigen wird. „Gerade die letzten Wochen haben uns im Kontext des Ukraine-Krieges gezeigt, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit auch an Schulen ist”, stellt Marius Kundler fest, der sich als Englisch- und Erdkundelehrkraft der Schule in der Arbeitsgruppe für den europäischen Austausch engagiert. Am Gymnasium Mellendorf sind sich alle einig: Nach mehr als zwei Jahren digitalem Austausch über Videokonferenz und E-Mail wird sich hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten wieder multilateral und in Präsenz getroffen.